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INTERVIEW (FORTSETZUNG)

Was beeindruckt Sie am Programm
für Valletta 2018, Frau Voigt?


20. Oktober 2017, Seite 2 von 2


Valletta | Das Journal:  …für gediegenes Ausgehen herangewachsen und auch immer mehr als Schauplatz für Kultur. Ausstellungen und Lesungen zum Beispiel in einer ehemaligen Nachtbar.  


Die frühere Rolle der Strait Street war ja eine Nebenwirkung der kolonialen Vergangenheit, Malta als britischer und später Nato-Stützpunkt. Auch darin ist Valletta und Malta eine Besonderheit.


Überhaupt. Wie maltesisch, wie international, wie europäisch ist denn dieses aufwändige Programm mit seinen 400 Veranstaltungen aus Ihrer Sicht?


Begleitende Projekte an der Universität zeigen, welche Bedeutung Kunst und Kultur für die Identität des Inselstaates haben



Voigt: V 18 vergrößert das europäische wie internationale Spektrum, die Vielfalt und die Dimension des kulturellen Angebots, schafft eine Balance zwischen Tradition und Innovation, Elitärem und Niederschwelligem, verzahnt Kunst- und Kreativszene, lokal wie international. Zeitgenössische Kunst ist immer zugleich international und lokal. Die Künstler sind international vernetzt. Die Maltesischen Künstlerinnen und Künstler haben alle einen international geprägten Lebenslauf. Die Kunstakademie in Malta genießt einen hervorragenden Ruf. Begleitende Projekte an der Universität zeigen, welche Bedeutung Kunst und Kultur für die Identität des Inselstaates haben. Charles Xuereb beschreibt die wechselvolle Geschichte Maltas und die Notwendigkeit, koloniale Denkstrukturen aufzuarbeiten.


Nur wenige europäische Städte haben so sichtbar ihr Stadtbild verändert wie Valletta, seit es weiß, dass es Europäische Kulturhauptstadt wird. Das historische Stadttor wurde in die moderne offene Architektur des Parlamentsgebäudes von Renzo Piano einbezogen. Neuerlich weisen Hinweisschilder auch auf unbedeutendere Kulturdenkmäler. Das Straßensystem wurde verbessert. In Malta scheint man immer gleichzeitig international wie lokal zu denken. Dabei geht der Blick weit über den europäischen Tellerrand hinaus. Das Japan-Valletta 2018-Projekt nur ein Beispiel dafür.


Valletta | Das Journal: Was wünschen Sie sich persönlich für 2018?

Voigt: 1. Ein Wassertaxi zwischen Xemxija (wo ich 2018 mein Quartier haben werde) und Valletta, um dem bisweilen sehr dichten Straßenverkehr zu entgehen.


2. dass V 18 dazu beiträgt, die internationale Kunstszene für Malta zu interessieren.  


3. Ein Kunst-Projekt mit 70.000 Eichen.


Valletta | Das Journal: Das Journal: Über die Eichen sollten wir noch mal reden. Beim Punkt zwei haben Sie uns voll auf Ihrer Seite. Dafür drücken wir jetzt mal gemeinsam vier Daumen.



Subterranean Matter | Foto: © Plan3D Berlin Order of Knowledge | Künstler: Democratic Self-Administration of Rojava und Studio Jonas Staal

Subterranean Matter

Foto: © Plan3D Berlin

Order of Knowledge

Künstler: Democratic Self-Administration
of Rojava und Studio Jonas Staal

Mit Verena Voigt sprach Bertold Schmitt-Feuerbach